Bratgrapen

Eine weitere Grapenform des späten 15. Jahrhunderts. Sie eignet sich, neben dem Schmoren, tatsächlich zum Anbraten und Warmhalten von Speisen. Die runde Öffnung des Griffs eignet sich dazu, einen Stock reinzustecken um damit den Grapen zu bewegen oder aus dem Feuer zu holen. Solche Grapenformen tauchen in oberrheinischen und schweizerischen Funden auf. Grüne Glasuren in dieser Form waren zu unserer Darstellungszeit in der Schweiz äusserst beliebt.

 

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