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Gefrense
Das Gefrense ist eines der am schwersten zu rekonstruierenden Alltagsgegenstände des schweizer Umfelds. Es wird sowohl bei edleren Anlässen wie Kirchgängen, Hochzeiten oder Gerichtstagen getragen, aber auch beim verrichten von alltäglichen Arbeiten. Vom Material her sind, auf Grund der kräftigen Farben, Seide und Wolle naheliegend. Jedoch sind auch das nur Vermutungen, es gibt Darstellungen von stark gekräuselten, ausgefransten Gefrense, was für Wolle spricht und glatten, schön fallenden, was evt. Auf Seide hindeutet. Funde gibt es keine. So ist auch die Befestigung am Kopf ein Rätsel. Es gibt allerdings viele Darstellungen, die Jungfrauen mit umbedeckten Haupt zeigen, die die Zöpfe überm Kopf gerollt haben. Das Gefrense hängt ohne sichtbare Befestigung im Nacken, was für eine textile Befestigungsart spricht, auf Grund der grossen Flexibilität.
Unsere Rekonstruktion besteht aus einem gewebten Band mit eingewebten Fäden und besteht aus Wolle. Auch wenn der genaue Aufbau nicht bekannt ist, kommt das entstandene Bild der mit Haube getragenen Rekonstruktion nahe an die Abbildungen der damaligen Zeit ran.
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