Pilgern nach Einsiedeln

Als wir am Sonntag, ziemlich geschafft von der ganzen Pilgerreise, uns auf dem Klosterplatz ausgeruht haben, erschien, neben allen anderen Knipsenden Touristen auch einer mit einer wichtig aussehenden Kamera. Es war ein Fotograf der NZZ am Sonntag, der Sonntagsmomente einfängt und dann in die Zeitung bringt. Vermutlich war er an dem Nachmittag in Einsiedeln, um den Abriss oder die Überreste des berühmten Welttheaters in Einsiedeln zu begutachten, aber er fand was anderes, nämlich unsere Gruppe. Gut 20 Minuten lang sollten wir uns also komplett natürlich verhalten, während das dauernde Knipsen der Kamera unsere Geräuschkulisse bildete.

 

Ausgewählt wurde schlussendlich ein Bild am Marienbrunnen, den es zwar zu der von uns dargestellten Zeit noch nicht gab, der allerdings den Platz des Meinradbrunnens einnimmt, der schon 1460 erwähnt wird. Der heutige Brunnen hat 14 Ausflussröhren und die Sage besagt, dass die Frau, welche aus allen Röhren einen Schluck Wasser trinkt, innert Jahresfrist einen Mann findet und wenn sie denn schon einen hat, diesen heiratet. Nun, die ganze Gruppe hat sich aufgemacht, eine Runde (im wahrsten Sinne) zu trinken und dabei entstand dieses Foto. Bryda ganz vorne nobel mit Becher, Anne ein wenig gierig einfach so. Frei nach dem Motto "Viel hilft viel" Im Hintergrund stehen ausserdem Manu, Daniel, Céline und Yaslaw (von links nach rechts). Einsiedeln NZZ

 

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